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Energie

Erneuerbare Energien

Energiekonsum nach Sektor in der EU

Energiekonsum nach Brennstoff in der EU

 

Erzeugung von Elektrizitaet:

Um 1000 kWh Energie zu erzeugen, werden verbrannt und freigesetzt:

1300 kg Braunkohle = 1167 kg CO2
320 kg Steinkohle = 666 kg CO2
270 CBM Erdgas = 424 kg CO2
220 l Heizoel = 310 kg CO2

 

Energiekonsum - ob nun von Industrie, Privathaushalten oder anderen genutzt - ist der groesste Verursacher von Treibhausgasen. Der Energiemarkt wird noch immer von fossilen Energietraegern dominiert und es ist offensichtlich, dass ein Wandel in Energiekonsum und ganz besonders in Energie-Effizienz-Technologien vonnoeten ist. Die Oeffnung und Restrukturierung des Energiemarkts koennte zugunsten effizienterer Technologien und einem Wandel hin zu erneuerbaren Energien verlaufen, doch wird dies nicht ohne den Einfluss von Politik und Verbrauchern geschehen.

Der Energiekonsum in der EU wuchs zu Beginn der 90er relativ langsam doch momentan steigt er rapide an. Obwohl noch immer fossile Energietraeger den Grossteil der genutzten Energiequellen ausmachen ist der Kohlendioxid-Anteil in den Emissionen gesunken. Das liegt hauptsaechlich an einem Wechsel hin zu weniger kohlendioxidintensiven Brennstoffen (z.B. von Kohle zu Gas).

 

Energiekonsum nach Sektor in der EU

Der Energiekonsum in beinahe jedem Sektor ist zwischen 1985 und 1998 gewachsen. Am staerksten jedoch im Verkehrssektor, der 1992 die Rolle des groessten Energiekonsumenten uebernahm und 1998 32% des totalen Energieverbrauchs beanspruchte.

Energieeffizienz-Programme im Industrie-Sektor beeinflussten, dass der Energiekonsum im Industriesektor 1998 unter 1985-Level sank. Ein anderer Grund fuer diese Entwicklung sind jedoch auch strukturelle Veraenderungen im deutschen Industriesektor. Der industrielle Sektor ist immer noch der zweitgroesste Energiekonsument.

Die Politik der letzten Jahre, die sich auf eine Veraenderung im Umweltbewusstsein und Kostensenkung konzentriert haben waren erfolgreich. Dennoch ist gerade im Haushaltssektor noch ein grosses Potential an Reduktionsmoeglichkeiten des Energiekonsums vorhanden.

Der Energiekonsum in der Landwirtschaft ist wesentlich kleiner als der im Dienstleistungssektor. Dies reflektiert das starke Wachstum innerhalb des Dienstleistungssektor. Da die Energiekosten hier im Vergleich mit anderen Ausgaben relativ gering bleiben wird das Engagement hinsichtlich Energieeffizienzprogrammen wohl gering bleiben.

 

 

Energieverbrauch nach Rohstoff in der EU

Oel stieg um 17.2% zwischen 1985 und 1998
Kohle fiel um 29.5% zwischen 1985 und 1998
Gas stieg um 60.6% zwischen 1985 und 1998
Atom stieg um 42.3% zwischen 1985 und 1998
Erneuerbare Energie stieg um 24.8% zwischen 1985 und 1998

 

Oel ist weiterhin die Hauptenergiequelle innerhalb der EU - hauptsaechlich aufgrund der steigenden Nachfrage nach Diesel und Benzin im Verkehrssektor. Kohle wurde groesstenteils durch andere Brennstoffe ersetzt, hauptsaechlich durch Gas, dessen Verbrauch stark anstieg und in vielen Sektoren der am meisten gefragte Brennstroff wurde. Dies ist auf die neuen Technologien in der Gasverarbeitung zurueckzufuehren. Der Anstieg atomarer Energiequellen ist teilweise auf die Expansion des franzoesischen Atomprogrammes zurueckzufuehren. Wachsende Besorgnis der Oeffentlichkeit um die Sicherheit atomarer Energiegewinnung fuehrten zu Plaenen ueber einen Atomausstieg in Belgien, Deutschland und Schweden. Der Anteil erneuerbarer Energien in der EU war 1998 5.9% - ein sehr geringer Teil des Ziels fuer 2010, 12% der Energieherstellung aus erneuerbaren Energienquellen herzustellen.

 

Erneuerbare Energie

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