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Beleuchtung
Rund 9% der elektrischen Energie wird in Deutschland für
Beleuchtung verbraucht.
Für die dabei entstehende Umweltbelastung ist die Wahl der Leuchtkörper
von
entscheidender Bedeutung. Wenn Sie eine herkömmliche Glühlampe gegen
eine
Energiesparlampe austauschen, so wird je nach Lampentyp mehr oder weniger Energie
verbraucht bzw. Schadstoffe in Form schadstoffhaltiger Abfälle in die Umwelt
gebracht.
- Glühlampen sind nur dann wirtschaftlich, wenn die durchschnittliche Einschaltdauer
unter 15 Minuten liegt und sie insgesamt nicht länger als ca. 1,5 Stunden
pro Tag eingeschaltet werden.
- Ersetzen Sie Glühlampen durch energiesparende Kompakt-Leuchtstofflampen
mit
höherer Lichtausbeute bei geringerem Stromverbrauch. Überall dort,
wo Lampen
länger brennen ( im Wohnzimmer, in der Kueche, am Arbeitsplatz und im Kinderzimmer)
lohnt sich das.
Energiesparlampen verbrauchen bei gleicher Helligkeit rund 80% weniger Strom
und
brennen bis zu achtmal länger als herkömmliche Glühlampen. So
sparen Sie im Laufe
ihrer Lebensdauer ein Mehrfaches ihres höheren Kaufpreises ein.
Weitere Sparmöglichkeiten:
- Leuchten mit Spiegelrastern und Dreibanden-Leuchtstofflampen
verwenden.
- Nutzen Sie wiederverwertbare elektronische
Vorschaltgeräte für Ihre
Leuchstofflampen. Damit reduzieren
Sie Ihren Stromverbrauch und schonen
die Umwelt.
- Tageslichtabhängige Beleuchtungsregelungsanlagen
installieren.
- Für bestimmte Beleuchtungszwecke spezielle
Lampen und Leuchtenarten
(z.B. Arbeitsplatz, Schreibtisch,
Sportlicht) einsetzen.
- Installation von selbständig wirkenden
Steuer- und Regelanlagen. Am
einfachsten ist eine benutzungsabhängige
Ausschaltung der Lampen. Diese
Steuerung kann über Einzelraumregelung
oder zentraler Leittechnik erfolgen.
- Verbrauchte oder defekte Leuchtstofflampen nicht einfach in den Hausmüll
werfen.
So gelangen Schadstoffe in die Umwelt. Geben Sie sie bei den Schadstoffsammelstellen
ab. Die Hinweise auf der Verpackung der Lampen sind bei der Entsorgung
zu beachten.