Englisch / Deutsch - CAN Europe homepage - Zurueck zur Einfuehrung
Abfallvermeidung - Abfallbeseitigung
- Abfallvermeidung geht vor verwerten und beseitigen. Die Industrie
muß auf überflüssige
Einweg-, Zweit- und Umpackungen verzichten, die Verbraucher sollten solche doppel-
und
dreifachverpackten Produkte nicht kaufen, sondern Mehrweg-Verpackungen bevorzugen
sowie "Wegwerf"- Artikel (z.B. Papp-Geschirr) vermeiden.
- Altglas
Glasflaschen, Konservengläser und Behälterglas gehören nicht
in die Mülltonne, sondern
in den Altglas-Container. Die Wiederverwertung von Altglas ist umweltfreundlich,
rohstoff- und energiesparend und entlastet die häusliche Mülltonne.
- Altglas-Container
gibt es überall in der Bundesrepublik. Wenn eine Farbtrennung des Glases
vorgesehen ist, sollten Sie diese unbedingt berücksichtigen. Achten Sie
darauf, wirklich nur Glas in die Behälter zu werfen, andere Stoffe, wie
z.B. Keramik und Steingut, stören die Wiederverwertung (mit Ausnahme
der Flaschenetiketten). Benutzen Sie die Container nur
zu Zeiten, in denen eine Lärmbelästigung der Nachbarn vermieden wird.
- Altpapier
ist ein wertvoller Rohstoff, den sie unbedingt einer getrennten Sammlung zuführen
sollten. Die Altpapiersammlung ist in Deutschland flächendeckend organisiert.
- Aluminium
ist ein wertvoller Grundstoff, dessen Neuproduktion mit zahlreichen Umweltbelastungen
und hohem Energieverbrach verbunden ist. Deshalb sollte dessen Benutzung soweit
wie moeglich verhindert werden. Statt dessen: Tupperdosen oder aehnliches und
zum Abdecken lieber Frischhaltefolie statt Alu. Auch bei Getraenkedosen sollte
man unbedingt darauf achten: wenn schon Getraenkedose, dann ausschlliesslich
Weissblech. Auch recycletes Aluminum ist immer noch eine grosse Umweltbelastung,
da aber "nur" noch 5% des Energieaufwandes der Neuproduktion erforderlich
sind, ist es verantwortungsvoller, dieses zu benutzen. Gebrauchte Aluminiumverpackungen
(Getränke- und Spraydosen, Deckel von Gläsern und Flaschen)
sollten Sie deshalb unbedingt in die gelben Säcke/Tonnen werfen.
- Autoreifen
Gebrauchte Autoreifen lassen sich wieder-bzw. weiterverwerten: durch Runderneuerung
zum Beispiel. Deshalb kaufen Sie Ihre Autoreifen nur dort, wo Ihre alten zurückgenommen
werden.
Und wenn Sie Geld sparen und sich dabei noch umweltrfreundlich zeigen wollen,
dann kaufen Sie das nächste Mal runderneuerte Reifen.
- Autowracks
enthalten viele wertvolle Teile und Stoffe, die verwertet (z.B. durch gezieltes
Ausschlachten) und zurückgewonnen werden können. Deshalb gehören
Autowracks zur Autoverwertung oder zum Schrotthandel - keinesfalls jedoch
in die Landschaft! Ein Anruf bei der Stadtverwaltung oder einem Automobilclub
löst das Problem und schützt vor hohen Strafen, die bei einer unsachgemäßen
Beseitgung drohen.
- Düngen
sollten Sie Ihren Garten billig und umweltfreundlich: mit Kompost aus dem eigenen
Komposthaufen.
Denn Kompost ist ein gutes Bodenverbesserungsmittel, das die Humusbildung
fördert. Zu hohe Gaben von Kunstdünger aber können Umweltprobleme
hervorrufen, die von zu hohen Nitratwerten in Lebensmitteln bis zur Überdüngung
von Gewässern reichen.
- Einkaufstasche
Eine Einkaufstasche oder ein Einkaufskorb sind praktisch und sollten bei jedem
Einkauf dabei sein. Wenn schon eine Plastik-Tüte oder -Tasche verwendet
wird, dann sollte sie mehrfach genutzt werden und aus recyclebarem Material
bestehen.
- Einweg
Verzichten Sie weitgehend auf Einwegverpackungen und Einwegprodukte. Denn Einweg
verbraucht knappe Rohstoffe und teure Energie für eine nur einmalige Produktnutzung.
Vor allem belastet Einweg Ihren Geldbeutel: beim Einkauf und bei der Beseitigung.
- Haushaltsabfälle
Organische Haushaltsabfälle können Sie ebenso wie Gartenabfälle
zu wertvollem Kompost umwandeln. Das geht ganz einfach, indem Sie die
Garten- und Küchenabfälle (keine Kunststoffe, Metalle, Glas)
unter Zumischung von Erde (und evtl. etwas fertigem Kompost) auf einer freien
Fläche zu einem ca. 1m hohen Haufen schichten. Oben muss eine Mulde sein,
damit das Regenwasser den Haufen feucht hält. Gelegentliches Umschichten
verhindert Fäulnis und damit Geruchsbildung.
- Recycling-Papier
entsteht bis zu 100% aus Altpapier. Bei seiner Herstellung werden Rohstoffe
eingespart und erheblich weniger Energie verbraucht sowie Wasser und Luft viel
geringer belastet als bei der Herstellung von Normalpapier.
Umweltschutzpapier ist weißen Papieren durchaus ebenbürtig, sowohl
beim Bedrucken als auch beim Fotokopieren und Beschreiben. Wer Recycling-Papier
benutzt, leistet einen Beitrag zur Schonung unserer Umwelt und zeigt, dass überhoehte
Qualitätsansprüche an kurzlebige Konsumgüter sich auch ohne Einschränkungen
an Komfort auf ein vernünftiges Mass herabsetzen lassen.
- Verpackungen
sind notwendig. Sie schützen, machen Verderbliches haltbar, ermöglichen
schnellen Zugriff, enthalten Informationen über Inhaltsstoffe und Gewicht,
machen Lebensmittel transport- und lagerfähig. Unnötige Verpackungsabfälle
sind jedoch zu vermeiden.
Bevorzugen Sie Produkte in Mehrwegverpackungen, möglichst aus der Region,
und lassen
Sie aufwendig verpackte Prokukte im Regal stehen. Gebrauchte Verpackungen sollten
Sie in die Wertstoffsamlung geben, damit sie einer Verwertung zugeführt
werden können.
Ihr häusliches Müllaufkommen wird dadurch geringer, Deponien
werden entlastet und
Rohstoff- und Energieressourcen geschont.
1995 wurden in Westeuropa 450 kg kommunaler Abfall produziert, das war ein Anstieg von 11% im Jahr 1990 (1). Kommunaler Abfall ist der von lokalen Autoritaeten gesammelte Muell, der meistens von Haushalten, Laeden und Bueros stammt. In dem gleichen Zeitraum, von 1990 bis 1995 wuchs die Wirtschaftskraft um 6,5% (2). Nur 13% des Abfalls wurden getrennt gesammelt. Der Rest kam auf die Muelldeponie oder zur Muellverbrennung.
Unglaublich aber wahr, ein grosses Loch mit Abfall zu fuellen ist immer noch der billigste Weg, seinen Muell loszuwerden, wenn man von den oekologischen Problemen absieht. Die Abfallbeseitigung wirtschaftet nicht mit oekologisch bedingten Kosten. Innerhalb der EU werden ganze 60% des Abfalls auf diesem Wege beseitigt (4). Oekologische Probleme, die im Zusammenhang mit Muelldeponien auftreten, sind unter anderem:
Muell in dafuer vorgesehen Anlagen zu verbrennen ist ebenso keine Loesung. Luftverschmutzung, die Emission von giftigen Gasen und der Anstieg des Verkehrs sind nur einige Gruende, die gegen den Bau einer Muellverbrennungsanlage sprechen. Ein selten genannter Aspekt, der gegen die Muellverbrennung spricht, ist, dass die nach der Verbrennung zurueckbleibende Asche - die normalerweise ca. 20-30% der Masse des Muells einnimmt - immer noch auf einer Muelldeponie gelagert werden muss. Ausserdem zieht der Bau einer Muellverbrennungsanlage immense Kosten mit sich. Einmal gebaut, muss sie genutzt werden und das kann Muellverbrennung zu DER Methode der Abfallbeseitigung machen. Einige Probleme, die Muellverbrennung mit sich bringt sind:
Muellbeseitigung ist tatsaechlich ein grosses und ansteigendes Problem. Die Loesung? Reduzieren, wiederverwenden, recyceln.
Es ist offensichtlich, dass die beste Moeglichkeit, Abfalls zu verringern die Reduktion der Menge des Muells ist, die wir anhaeufen. Man kann das Angebot, das man als Konsument hat, nutzen, um beispielsweise vom Kauf mehrfach verpackter Produkte abzusehen. und dann...
Soviel wie moeglich wiederverwenden. Einige Laender haben beispielsweise
gute Systeme fuer die Wiederverwendung von Flaschen. In Belgien haben viele
Bierflaschen die gleiche Groesse und koennen im selben Kasten gesammelt werden.
Deutschland und Daenemark haben ebenfalls gute Systeme fuer die Flaschensammlung.
Flaschen koennen 20mal wiederverwendet werden - der beste Weg (ausserhalb des
Nicht-Kaufens an erster Stelle) den Einfluss auf die Umwelt zu minimieren.
Es macht oekologisch gesehen Sinn und immer noch haben viele Laender - beispielsweise
Grossbritannien - keine sinnvollen Wiederverwendungssysteme.
Die naechstbeste Moeglichkeit ist das Recyceln... und das ist der Punkt, an dem es anfaengt, ein wenig komplizierter zu werden.
Behaelter - Plastik oder Glas?
Ist es nicht das Beste, Papier zu verbrennen?
Wie viele Male kann man Papier recyceln?
Was ist der Unterschied zwischen Recycling und Rueckgewinnung?
Es ist das Beste, Behaelter zu benutzen, die man wiederverwenden kann, aber momentan, wo ein gut funktionierendes Netzwerk von Glas-Recycling etabliert wurde, und da das Plastik-Recycling immer noch begrenzt ist, waere die beste Wahl der Glasbehaelter aus Gruenden der Energienutzung und giftigen Emissionen.
Energie-Nutzung
Plastik wird entweder mit Gas oder Oel produziert und fuer die Herstellung wird eine ganze Menge Energie bennoetigt. Um Plastikflaschen herzustellen (meistens mit einem Plastik namens PET) benoetigt man beinahe die gleiche Menge Energie wie fuer Glasflaschen, abgesehen von dem Transport und der Lagerung, da Plastikflaschen wesentlich weniger wiegen. Die gesamte Energie fuer die Herstellung, Verpackung und den Transport einer 0,5 Literflasche aus PET belaeuft sich auf 32 Megajoules im Vergleich zu 34 Megajoules fuer eine Glasflasche (1). Ein kg Plastikharz zu produzieren verbraucht aber das Neunfache der Energie, die man zur Herstellung eines kg Glas benoetigt. In dieser Berechnung wird die Nutzung von Primaerglas angenommen.
Wenn man fuer den Glasbehaelter 50% recyceltes Glas verwendet,
faellt der Energieverbrauch bei der Herstellung um 10% auf ungefaehr 30 Megajoule.
Das sind 2 Megajoule weniger als fuer die Herstellung eines PET-Behaelters benoetigt
werden. Ausserdem kann das Glas wieder als eine neue Flasche recycelt werden,
wahrend die PET-Flasche wohl eher als ein anderes Produkt auf den Markt zurueckkommt.
Giftige Emissionen
Die Herstellung von PET verursacht mehr giftige Emissionen (Nickel, Ethylbenzol, Ethylenoxid, Benzol) als die Herstellung von Glas. Eine 0.5 l PET-Flasche herzustellen produziert mehr als 100mal mehr giftige Emissionen als die Herstellung einer ebenso grossen Glasflasche.(Quelle: Berkeley Ecology Center, April 1996)
Das Recyceln von Papier verschlechtert dessen Qualitaet auf zwei verschiedene Weisen. Erstens werden die Zellulose-Fasern gekuerzt, und die geben dem Papier seine Festigkeit, so dass das Papier durchsichtiger und weniger reissfest wird. Zweitens wird das Papier beim Recyceln durch Verunreinigungen (meistens Drucker-Tinte) dunkler. Diese Probleme werden staerker, je haeufiger das Papier recycelt wird.
Die Anzahl der Recycling-Kreislaeufe, die ein Papier durchlaufen
kann ist also begrenzt, auch durch die Voraussetzung, dass Papier beim Recyclingprozess
schnell reissen kann. Das heisst, dass nur Papier, das noch fest genug ist,
um das Verfahren zu ueberstehen recycelt wird. Um einen
grossen Verlust durch diese Voraussetzung zu verhindern, wird dem Altpapier
Frischharz (der direkt vom Baum kommt), so wird das Papier widerstandsfaehiger.
Es ist erlaubt, das Papier dennoch als Recycling-Papier auszugeben, solange
75% tatsaechlich schon genutzt wurde. Das heisst, dass Recycling-Papier tatsaechlich
bis zu 25% Rohstoffbestandteile - also Harz - enthalten kann.
Papier, das recycelt werden soll wird vorher in zwei Kateforien
eingeteilt:
Prae-Konsum Abfall (beispielsweise von der Fabrik) und
Post-Konsum Abfall (das "richtige" Recycling, das wir zu Hause oder
im Buero tun).
Papier kann zu verschiedenen Produkten recycelt werden, zum Beispiel als Verpackungsmaterial, das dann nicht vorher noch von Tintenrueckstaenden befreit werden muss, oder, es koennen die Tintenrueckstaende durch einen bestimmten Prozess vom Papier entfernt werden und das Papier dann beispielsweise fuer den Zeitungsdruck wiederverwendet werden. Diese Methode wird allgemein als "gute Sache" anerkannt.
Aber qualitativ hochwertiges recyceltes Papier beinhaltet bis zu 25% Frischharz und bis zu 65% Prae-Konsum-Abfall. Nur 10% stammen von Post-Konsum-Abfall, und selbst dieser geringe Anteil wird nach dem Entfernen der Tintenrueckstaende noch gebleicht.
Auf diesem Weg koennte qualitativ hochwertiges Papier endlos recycelt werden. Aber viele Menschen sind erschreckt, wenn sie ueber den sehr geringen Anteil Post-Konsum-Abfall erfahren, das zusaetzliche Bleichen des Papiers stellt die Vorurteile fuer die Umwelt bei diesem Verfahren in Frage.
Nein, heisst die direkte Antwort. Innerhalb der letzten Jahre wurde haeufig die Debatte um den Sinn oder Nicht-Sinn des Papier-Recycling gehalten. Das Argument war, dass Baeume Kohlenstoffdioxid absorbieren und hiermit das Kohlendioxid, dass bei der Verbrennung freigesetzt wird, lediglich wieder in die Atmosphaere zurueckgegeben wird. Hinzu kam das Argument der Energiegewinnung beim Verbrennungsprozess. Aber eine kuerzliche Studie der Kommission "Waste Management Studies and Climate Change" stellte in den Ergebnissen verschiedener Studien (sogar unter der Beachtung der Elektrizitaets-Produktion waehrend der Muellverbrennung) dar, dass bei recyceltem Papier im Gegensatz zu neuem Papier immer noch 25-70% Treibhausgase eingespart werden.
Ausserdem wird durch das Recycling von Papier Luft- und Wasserverschmutzung reduziert. Es gibt viele Hinweise darauf, dass Papier-Recycling auf der Strategie des umweltfreundlichen Klangs beruht. Das Problem ist, dass in den meisten Faellen die Wirtschaft Umwelteinfluesse nicht genuegend beruecksichtigt. Der Preis fuer Papiermuell ist sehr unbestaendig, das macht es sehr schwierig eine starke Recycling-Industrie aufzubauen.
Einige Statistiken ueber Recycling verwenden auch den Begriff Rueckgewinnung. Hier muss man vorsichtig sein, denn "Rueckgewinnung" meint auch, die Rueckgewinnung der Energie von Plastik, wenn es in einer elektrizitaetsproduzierenden Verbrennungsanlage verbrannt wurde.
| Plastik | Glas | |
| Papier | Aluminium |
Das Plastik, das wir taeglich um uns herum wahrnehmen, ist meistens auf einer Ein-Weg-Reise zur Muelldeponie oder Verbrennungsanlage. Die Verbrennung von Plastik setzt Chlor frei und hinterlaesst Schwermetalle in der Asche. Wenn Plastik auf einer Deponie gelagert wird koenen Gifte in das Grundwasser fliessen. Immer noch - abgesehen von den oekologischen Problemen - ist das Recyceln von Plastik sehr teuer, denn es zieht oekologische Kosten nach sich, die noch nicht beachtet werden. Recycling ist sicherlich nicht die Lieblingsmoeglichkeit lokaler Autoritaeten, mit dem Muell umzugehen. Recycling von Plastik ist wegen drei Hauptgruenden schwierig:
1. Es gibt viele verschiedene Sorten von Plastik, die sich nur schwierig voneinander trennen lassen, da sie nur wenig verschiedene Eigenschaften haben. Dennoch ist es noch nicht moeglich, sie gemeinsam zu recyceln. Spuren von PVC beispielsweise zerstoeren Polyethylen.
2. Plastik ist sehr sensibel fuer Hitze und Umgang, was sie schwach und bruechig machen kann.
3. Plastik werden haeufig verschiedene Zusatzmittel zugegeben um ihnen spezielle Eigenschaften zu verleihen. Phthalate werden PVC zugegeben, um es flexibler zu machen. Metallische Salze werden vielen Plastikarten hinzugegeben, um sie stabiler zu machen, wenn sie erhitzt werden. Diese Zusatzstoffe machen Probleme wenn das Plastik beseitigt werden soll.
Es ist sehr schwierig nicht verseuchtes Plastik zu finden, um es zu recyceln, oder besser gesagt zu DOWNcyceln. Plastik-Trinkflaschen beispielsweise werden zu Blumentoepfen oder Gartenstuehlen verarbeitet, und die koennen kein zweites Mal recycelt werden.
Die Botschaft hier ist - reduzieren Sie die Menge Plastik, die sie nutzen. In Westeuropa wurden 1994 29 Millionen Tonnen Plastik konsumiert und nur 1,5 Tonnen recycelt (Europe's Environment: The Second Assessment, EEA 1998).
Das Recycling-Symbol zeigt, dass ein Produkt technisch recycelt werden koennte,
nicht, dass es auch tatsaechlich recycelt wird. Die Zahlen
bei dem Symbol geben Auskunft ueber den Typ des Plastiks.
Plastikflaschen sparen keine Energie.
| Name | Abkuerzung | Harz-Code | Nutzung |
| Polyethylenterephthalat | PET | 1 | Wasser- und andere Getraenkeflaschen |
| Polyethylen (hohe Dichte) | HDPE | 2 | Milch- und Wasserkruege, Waschmittelflaschen |
| Polyvinylchlorid (flexibel) | pPVC | 3 | weiche Plastikverpackungen |
| Polyvinylchlorid (fest) | uPVC | 3 | Gebaeude (Fenster), Autoteile |
| Polyethylen (geringe Dichte) | LLDPE/ LDPE |
4 | Einkaufs- und Muelltueten |
| Polypropylen | PP | 5 | feste Behaelter (Joghurt-Becher etc.) |
| Polystyrol | PS | 6 | Nahrungsbehaelter |
------------------------------------------------
Recycling-Anteil von Plastikverpackungen in Prozent:
------------------------------------------------
Deutschland, Oesterreich, Schweiz 15+
Belgien, Luxemburg, Niederlande 10-14
Daenemark, Schweden, Frankreich, Finnland, Italien, Spanien, Grossbritannien,
Norwegen 5-9
Irland, Portugal, Griechenland 0-4
------------------------------------------------
Weitere Informationen? Hier sind mehr Links (in Englisch):
(1)
Ecology Center Berkeley. Report of the Plastics Task force
Economic
Evaluation of PVC Waste Management (Study for the European Commission)
Sandstein, Kalkstein und Natriumcarbonat werden bei sehr hohen
Temperaturen vermischt, um Glas zu produzieren. Wenn Glasflaschen und Glaeser
recycelt werden, wird der Energieverbrauch in der Herstellung um 10% reduziert
und Luft- und Wasserverschmutzung werden eingeschraenkt.
Flaschen und Glaeser, die recycelt werden, werden erst zerkleinert und dann mit Magneten und Luftdruck von Metallen und anderen Rueckstaenden gereinigt aber manchmal koennen Teile zurueckbleiben, die die Qualitaet des Endproduktes beeinflussen. Deshalb ist es ueblich, gewoehnliches Glas aus 50% recyceltem Material und 50% neuem Glas herzustellen.
|
Brennstoffgebrauch in der Glas-Produktion Ohne recyceltes Glas: 200kg/kg Glas Mit 50% recyceltem Glas: 180 kg/kg Glas |
Um mehr ueber Glasproduktion zu erfahren (in Englisch): UNIDO report on the glass industry
In Europa wird nur die Haelfte des gebrauchten Papiers wieder genutzt, der Rest kommt auf die Deponie oder zur Muellverbrennung. Beim Verrotten auf der Deponie setzt Papier Methan frei, bei der Verbrennung wird CO2 freigesetzt. Recycling von Papier reduziert Luft- und Wasserverschmutzung und Energieverbrauch. Ausserdem kann das Recycling von Papier zum Schutz und der Erhaltung der Waelder beitragen.
Recycling-Raten fuer Papier in der EU (als % ds gesamten Konsums)
| Land | Recycling-Rate % (1999) |
| Oesterreich | 65 |
| Belgien | 48 |
| Daenemark | 52 |
| Finnland | 63 |
| Frankreich | 41 |
| Deutschland | 70 |
| Griechenland | 21 |
| Irland | 21 |
| Italien | 33 |
| Niederlande | 58 |
| Portugal | 42 |
| Spanien | 43 |
| Schweden |
64 |
| Grossbritannien | 40 |
| EU | 49 |
Quelle: CEPI
Erfahren Sie mehr ueber Recycling-Papier (in Englisch):
Oft gestellte Fragen - Frequently asked questions
| Von hier.........
|
ueber einen energieintensiven und umweltzerstoererischen Prozess | .... nach hier
|
Die Aluminium-Dose, aus der wir trinken beginnt ihr Leben als
rote Erde. Diese Erde ist Bauxit und wird in vielen tropischen Regionen der
Erde gefunden. Bauxit abzubauen ist ein sehr zerstoererischer und abfallproduzierender
Prozess (4-5 Tonnen Bauxit werden fuer die Herstellung einer Tonne Aluminium
benoetigt und der "rote Schlamm", vermischt mit einer Zugabe von Natriumhydroxid,
das ein Abfallprodukt beim Bauxit-Abbau ist, wird in Teichen und Seen gelagert
(das kann ein sehr grosses Gebiet umfassen - wenn man nicht an die Zerstoerung
des Regenwalds, um ueberhaupt an das Bauxit heranzukommen, denkt). Zudem wird
beim Ende des Herstellunsprozesses Elektrolyse angewandt, die sehr energieintensiv
ist (ein Durchschnitt von 15,7 kWh wird in diesem Verfahren pro Kilo Aluminium
genutzt (3))
Die gute Neuigkeit ist: Aluminium ist recycelfaehig... wieder und wieder und wieder, ohne Verlust in der Qualitaet. Aluminium zu recyceln spart 95% des energieverbrauchs in der Produktion... und erspart den zerstoererischen Abbauprozess von Bauxit. Einige europaeische Laender haben die Botschaft erhalten und gute Recycling-Raten vorzuweisen, aber immer noch wandern viele Aluminium-Dosen auf die Muelldeponie oder zur Verbrennung. Der Gebrauch von Aluminium-Dosen steigt weiter an. Innerhalb des Jahres 2000 stieg die Menge, die wir in Europa verwenden um 11%.
Ein grosses Problem mit Aluminium-Dosen, ist, dass sie sich nicht sehr leicht von anderem Abfall trennen lassen. Aluminium ist nicht magnetisch und muss durch technisch fortgeschrittenere Methoden vom restlichen Abfall getrennt werden als Blech-Dosen, die mit Hilfe grosser Magneten angezogen werden. Hinzu kommt, dass viele Dosen hauptsaechlich aus Blech bestehen und lediglich einen Aluminiumdeckel und -boden haben, was das Recyceln noch komplizierter macht.
Recycling-Raten innerhalb der EG:
| Land | Aluminium-Dosen Recycling-Rate 1999 (%) | Aluminium-Dosen Recycling-Rate 2000 (%) |
| Schweiz | 90 | 91 |
| Finnland | 95 | 91 |
| Schweden | 90 | 86 |
| Norwegen | 82 | 85 |
| Island | 82 | 85 |
| Deutschland | 72 | 80 |
| Benelux-Staaten | 70 | 70 |
| Oesterreich | 50 | 50 |
| Tuerkei | 50 | 50 |
| Grossbritannien | 36 | 42 |
| Italien | 42 | 42 |
| Griechenland | 36 | 36 |
| Frankreich | 19 | 23 |
| Spanien | 19 | 22 |
| Portugal | 20 | 21 |
Quelle: European Aluminium Association (www.eaa.net)
To find out more:
Description of the environmental damage of bauxite mining, Jamaica American University, Washington
Aluminium trade association - description of manufacturing process
Quellen:
1. Europe's Environment:The Second Assessment, EEA, 1998, published Elsevier Science Ltd
2Environmental Signals 2000: European Environment Agency Regular Indicator Report EEA, Copenhagen 2000, ISBN 92-9167-205-X
3.World Aluminium Organisation
4Waste Management Options and Climate Change, (table 12, page 55) Commission 2001 ISBN 92 894 1733 1